Marketing vs Communications – gemeinsam in die Schlacht!

 
  • Verschwommene Grenzen | Viele „Corporate Warriors“ werden es bereits erlebt und die entsprechenden Verletzungen davongetragen haben: ganz im Stile von Game of Thrones kommt es mitunter zu (Macht-)Kämpfen zwischen Marketing und Communications. Und als ginge es dabei tatsächlich um den Eisernen Thron, stehen oft die Verantwortung für Budgets, Kanäle etc. im Mittelpunkt der Gefechte. Aber gibt es überhaupt noch einen Unterschied zwischen den beiden Disziplinen? Immerhin verfolgen vor allem kleinere Unternehmen einen integrierten Ansatz, schon aus Effizienzgründen. Und mit der Ankunft neuer Kommunikationsmittel und Interaktionsmöglichkeiten verschwimmen die Grenzen sowieso immer mehr.
  • Mittel und Ressourcen | Allgemein gilt häufig: Unterstützt durch die Eiserne Bank (also Sales), hat Marketing die tieferen Taschen und kann so umfangreiche Kampagnen zur Verkaufsförderung für Produkte und Dienstleistung finanzieren. Währenddessen kümmert sich Communications um die übergreifende Markenwahrnehmung und Reputationsfragen – und hat in der Regel begrenztere Mittel zur Verfügung.
  • Umkämpfte Gebiete | Eigentlich sollte alles ineinander greifen, aber mir fallen auf Anhieb sieben mitunter recht umkämpfte Gebiete ein: Strategie, Branding, Content, Kanäle, Werbung, Pressearbeit, Social Selling. Wird hier nicht an einem Strang gezogen, kommt es zu Doppelarbeit, Inkonsistenzen bei der Vermittlung von Kernbotschaften – oder einfach nur Chaos. Aber dieses Drama benötigt kein Drehbuch. Es gibt im Grunde nur eine Frage, die man sich stellen sollte, bevor der nächste Grabenkampf beginnt: Warum nicht gemeinsam in die Schlacht ziehen? Letztendlich arbeiten alle am gleichen Ziel – die Marke und Marktposition des Unternehmens zu stärken.
  • Mithilfe der Drachen | Zusammenarbeit im Kampf um Kundenzufriedenheit und öffentliche Wahrnehmung wird sich daher immer auszahlen. Wenn Umstrukturierungen zu viel Unruhe verursachen oder die Zusammenlegung von Teams keinen Mehrwert liefern, stellen virtuelle Einheiten ein fortschrittliches Arbeitsmodell dar. So kann man auf alle wichtigen Kompetenzen und Ressourcen zugreifen, egal in welchem Team diese vertreten sind. Natürlich bedingt das auch das Engagement der Generäle. Und wenn alles nichts hilft, gibt es immer noch die Drachen.

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